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Verkauf innerhalb EU (netto, §6a)

Verkauf netto innerhalb EU

Benötigte Unterlagen /Nachweise für innergemeinschaftlichen Erwerb im Gebiet der Europäischen Union nach § 6a UstG.

„Netto-Verkauf“

 

  •       Firmenbriefbogen mit Angaben über: Firmenname, Anschrift und Gewerbezweig, sowie der gültigen Steuer-Identifikationsnummer         

  •       Kopie der Gewerbeanmeldung bzw. Kopie des notariellen Gesellschaftsvertrages (bei Erstgeschäften muss dieser im Original oder eine beglaubigte Kopie vorgelegt werden), sowie von diesen Unterlagen eine beglaubigte und ins deutsche übersetzte Abschrift. Es muss hervorgehen, wer vertretungsberechtigter Geschäftsführer ist.   

  •       bei Erstgeschäften muss der Firmeninhaber/Geschäftsführer persönlich erscheinen, andernfalls muss der Bevollmächtigte eine beglaubigte und unterschriebene Passkopie des Firmeninhabers/Geschäftsführers, sowie eine Vollmacht mit Original-Unterschrift des Firmeninhabers/Geschäftsführers vorlegen. Die Unterschriften des Firmeninhabers/Geschäftsführers müssen notariell beglaubigt sein. Die Vollmacht muss den kompletten Namen, Adresse und Ausweis-Nummer des Bevollmächtigten enthalten. Der Bevollmächtigte muss dem Verkäufer einen Personal-Ausweis/Reisepass zur Identitätsprüfung vorlegen.    

  •       bei Folgegeschäften über Bevollmächtigte muss die Vollmacht für den Bevollmächtigten im Original vorgelegt werden.      

  •       Bei Firmen, die weniger als zwei Jahre bestehen, benötigen wir eine Bestätigung des Finanzamts / des Steuerberaters darüber, dass die Firma gewerblich aktiv ist und Umsätze tätigt. Zusätzlich ist hilfreich, zum Beispiel ein Foto des Unternehmens oder ggf. ein Internetauftritt (Homepage) oder aktuelle Verkaufsanzeigen in Printmedien.        

  •       Die Ware muss vom Käufer oder vom Beauftragten in das übrige Gemeinschaftsgebiet befördert werden. Auch hierfür wird ein qualifizierter Nachweis benötigt (CMR Papier) und der Käufer muss sich verpflichten, dass Fahrzeug ordnungsgemäß zu versteuern.      

  •       Die Zahlung muss in Form einer Banküberweisung (zumindest teilweise) vom ausländischen Firmenkonto erfolgen

Seit 1.1.2015 benötigen wir noch folgendes:

Komplette MWST (19%) als Kaution für:

  • Gelangenbescheinigung (gibt es von uns) im Original via Postweg zurück, dazu ein Bild des Fahrzeuges vor Ihrer Firma oder Ortseingangsschild.

    oder
  • Gelangenbescheinigung (gibt es von uns) im Original via Postweg zurück, dazu die Briefkopie des Wagens - angemeldet auf Ihre Firma.

 

 

Alternativen:

 

  1. Der Käufer kauft das Fahrzeug inklusive Mehrwert-Steuer und verrechnet diese mit der dafür vorgesehenen Verrechnungsstelle in Deutschland (Bundeszentralamt für Steuern).

  2. Der Käufer zahlt ein MwSt-Sicherheitendepot für die Ware in Höhe der deutschen ges. MwSt (derzeit 19%). Eine Erstattung erfolgt nach Vorlage eines qualifizierten Nachweises im Original der ausl. Finanzbehörde über die ordnungsgemäße Versteuerung der erworbenen Ware. (hieraus muss genau zu ersehen sein, um welche Ware es sich handelt, bzw. die Fahrgestellnummern der Fahrzeuge angegeben sein)